Eine Verhaltenstherapie ist in Phasen gegliedert. In den ersten Sitzungen soll herausgefunden werden, ob eine psychische Erkrankung vorliegt und ob eine Psychotherapie erfolgversprechend ist. Bei entsprechender Notwendigkeit einer Behandlung wird ein Therapieantrag bei der Krankenkasse gestellt.

ABLAUF

Einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren sie telefonisch unter Tel. 03381 – 7969134 (meist Anrufbeantworter) oder per Email rothenburger@lamla-psychotherapie.de, ich melde mich dann schnellstmöglich zurück.

 

Zum Erstkontakt bringen Sie bitte die Chipkarte ihres Kindes, sowie alle vorhandenen wichtigen Dokumente (z.B. Arztbriefe, Entwicklungsberichte, Zeugnisse) mit. Ein Überweisungsschein vom Kinder-/Hausarzt ist nicht notwendig.

 

Sollte ein Sorgeberechtigter am Erstgespräch nicht teilnehmen können, so bringen sie bitte unbedingt eine von demjenigen unterschriebene Einverständniserklärung für die Behandlung mit.

Nach einem ausführlichen Erstgespräch erfolgt eine gründliche testpsychologische Diagnostik, sowie die 5 probatorischen Sitzungen (eine Art „Probestunden“), in denen wir gemeinsam herausfinden, ob eine psychische Erkrankung vorliegt und ob die Verhaltenstherapie die geeignete Methode ist, um diese zu behandeln.

 

Bei entsprechender Notwendigkeit einer Behandlung, kann diese bei der Krankenkasse beantragt werden. Hierfür ist durch den Kinderarzt abzuklären, ob körperliche Ursachen zugrunde liegen (sog. Konsiliaruntersuchung).

Nach erfolgreicher Genehmigung einer Kurz- oder Langzeittherapie findet diese regelmäßig 1 mal pro Woche für  50 Minuten statt. Eine Kurzzeittherapie umfasst 25 Stunden mit dem Kind und 6 Stunden mit den Bezugspersonen, für eine Langzeittherapie werden 45 und 11 Stunden beantragt.

KOSTEN

Die verhaltenstherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist von den gesetzlichen Versicherungsträgern, von den Beihilfestellen und den Privatkassen anerkannt. Die Kosten für die Behandlungen werden deshalb nach Antragstellung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, von den Beihilfestellen anteilig und den Privatkassen entsprechend der Vertragsbedingungen (bitte erkundigen sie sich im Vorfeld über die aktuellen Bedingungen ihrer Privatkasse bzw. Beihilfestelle).

Wenn sie sich dafür entscheiden, die Behandlungskosten selbst zu tragen, kommt die Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) zur Anwendung.

Die Kosten für Behandlungen werden nach Antragstellung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.